Das Patriarchat und der Krieg

Alle wollen Frieden. Und gewiss, der Krieg wird den meisten Menschen als Interessenskonflikt der Reichen und Mächtigen unfreiwillig auferlegt. Trotzdem braucht auch der Krieg die Menschen. Man stelle sich einmal vor, es sei Krieg und keiner gehe hin. Aber ist das überhaupt noch vorstellbar? Schließlich ist die gesamte Organisation der Gesellschaft, in der wir leben, geprägt von den militärischen und zivilen, aber durchaus militärisch nutzbaren, Infrastrukturen und ein Leben und Überleben jenseits dieser Infrastrukturen ist auch aufgrund unserer Abhängigkeit von ihnen für viele Menschen gar nicht mehr denkbar. Haben sie denn eine andere Wahl, wenn das Militär ihren Dienst einfordert? Dieser Text versucht sich an einer knappen Analyse dieses Verhältnisses und will eine Diskussion darum anregen, wie dieses Verhältnis aufgebrochen und beseitigt werden kann.

Publikationsdetails

3. Mond 2026

Text und Anmerkungen: Manuel
Lektorat: Nathalie

45 Seiten

Editorische Notiz

Der ursprüngliche Text entstand um den 3. bis 4. Mond 2025 in der JVA Stadelheim.

Die vorliegende Fassung wurde um den 13./12. Mond 2025 noch einmal überarbeitet, stellenweise erweitert und um einige erläuternde Anmerkungen sowie Lektüreempfehlungen ergänzt.

Vielen Dank an alle, die diesen Text mit mir diskutiert haben, sowie beim Abtippen und Korrekturlesen mitgewirkt haben.

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